München Perlach besteht eigentlich aus Perlach-Ramersdorf und Neuperlach, Und insgesamt ist es ein Wohngebiet mit schönen großflächigen Gartensiedlungen, großen Wohnblocks und einigen Parks und Grünanlagen. Aber besonders der Stadtteil Neuperlach hat in München einen eher Schlechten Ruf und löst das “Hasenbergl Ghetto” als neues Glasscherbenviertel ab.
Aber Perlach ist weit mehr als ein Stadtteil mit Sozialem Wohnungsbau; Alt-Perlach und Waldperlach sind alte gewachsene Stadtteile mit überwiegend mit älteren schönen Gebäuden, Einfamilienhäusern und im historischen Zentrum mit alten Bauerhäusern bebaut. Tatsächlich war das Erscheinungsbild Perlachs bis weit in die 60er Jahre hinein sehr dörflich und wurde erst später wirlicher Stadtteil von München. Die alten Bauernhäuser im Zentrum Alt-Perlachs stehen noch heute rund um den Pfanzeltplatz, der parallel zur Ottobrunnerstraße verläuft die dann in die Putzbrunnerstraße mündet.
Die Perlacher Flur lag lange Jahre brach und wurde früher noch landwirtschaftlich genutzt. Dort entstand ab 1967 der neue Stadtteil Neuperlach, wo in 25 Jahren 22.700 Wohnungen für 55.000 Münchnerinnen und Münchner gebaut wurden. Dazu wurde auch die nötige Infrastruktur neu gebaut, Schulen, Kindergärten und das Perlacher Einkaufszentrum PEP Neuperlach an der Thomas-Dehler-Straße.
Waldperlach ist hingegen eine Gartensiedlung die eher Vorstadtcharakter hat. Dank Perlach-Park, Truderinger Wald und Ostpark stehen auch genug Naherholungsgebiete und Freizeitmöglichkeiten zur Verfügung, hier ist auch das Michaelibad zu erwähnen in der Heinrich-Wieland-Straße 24.
