In Berg am Laim mischen sich Reste dörflicher Substanz und großen Wohnbauten rund um die Bahntrasse. Zwischen Leuchtenbergring und Kreillerstraße. Zentral liegt die U-Bahnstation Josephsburg und das Gewerbegebiet Am Moosfeld. Berg am Laim sollte man nicht mit Laim verwechseln.
Auffallend und Stadtbildprägend ist die St.-Michaels-Kirche an der Sankt-Michael-Straße und Else-Rosenfeld-Straße. Sie ist ein baukünstlerisch bedeutsames Beispiele des bayerischen Rokoko und gilt als eines der prunkvollsten Gotteshäuser Deutschlands.
Die Entwicklung der Wohnbebauung war zu Beginn stark von der Eisenbahn beeinflusst. Östlich des Ostbahnhofs (Grafinger Straße, Aschheimer Straße, Ampfingstraße) und entlang der Gleisanlagen an der Neumarkter Straße entlang über die Hansjakobstraße bis zur Truderringer Straße nach Trudering entstanden bereits vor dem 1. Weltkrieg, größtenteils aber zwischen den beiden Kriegen in den 30er Jahren viele Eisenbahnersiedlungen. So entstand Wohnraum für sozial schwächere Münchner und auch für kinderreiche Familien, wie zum Beispiel die “Maikäfersiedlung” rund um die Bad-Kreuther-Straße. Die Maikäfersiedlung wird eingerahmt von der Bad-Schachener-Straße, der Echadinger Straße und der Gögginger Straße. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die noch freien Flächen zwischen St.-Veit-Straße und Ostbahnhof zu einem der größten Siedlungsgebiete des sozialen Wohnungsbaus in München. Östlich davon sind auch heute noch fast ausschließlich Einfamilienhäuser zu finden.
